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Indien / Spiti Valley

Reisedoku August/September 2007

Spiti

Spiti, das „Mittelland“ zwischen Indien und Tibet, liegt im Einzugsgebiet des Spiti River mit seinen Nebenflüssen Pin, Lingti und Pare Chhu. Es grenzt im Nordwesten an Ladakh, im Osten an Tibet und im Süden an Kinnaur.

Im 10. Jahrhundert war Spiti Teil des Westtibetischen Königreichs Guge.

Später kam es unter die Herrschaft Ladakhs und 1846 wurde es gemeinsam mit Kangra, Kullu und Lahoul Teil des britischen Raj. Obwohl Spiti heute auf indischem Territorium liegt, gehört die Region kulturell und geographisch zu Tibet.

Der 1960 eingerichtete Distrikt Lahoul/Spiti umfasst ca. 35.000 Einwohner, wobei auf Spiti ca. 8.000 entfallen.

Der tiefste Punkt Spitis bei Sumdo, am Zusammenfluss des Pare Chhu und des Spiti River, liegt bei etwas über 3.300 m. Höchster Punkt ist der 6.794 m hohe Gya. Auf seinem Gipfel treffen sich die Grenzen von Spiti, Ladakh und Tibet.

Spiti ist erst seit 1992 für Ausländer geöffnet. Für einige Gebiete ist jedoch nach wie vor ein „Inner Line Permit“ erforderlich.

Von Shimla aus ist Spiti über den NH 22 (National Highway) erreichbar, sofern die Straße befahrbarist. Immer wieder ist nämlich die Verbindung durch Murenabgänge und massive Erdrutsche unterbrochen.

Nach der Flucht des Dalai Lama nach Indien hat sich der Buddhismus in Spiti weit verbreitet. Kibber, Tabo und das Kloster Ki (Ki Gompa) sind heute die bekanntesten Zentren des Buddhismus in der Region. Das Kloster in Tabo wurde währendunseres Besuchs vom anwesenden Dalai Lama anlässlich der 850 Jahrfeier neu eingeweiht.

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